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Dyskalkulie - Auswertung meiner Elternerfahrung - ein Rückblick

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Informationen und Tipps - B Ruhsam
 
Ich bin die Mutter einer von Dyskalkulie betroffenen 11jährigen Tochter. Auch wenn dieser Text die rechtlichen Aspekte betont möchte ich sagen, das ich keine Juristin bin und dies keine Rechtsberatung darstellen soll und sein kann. Vielleicht sind einige Dinge nicht gnaz korrket, dann wäre ich für Hinweise dankbar. Aber nach meiner Einschätzung werden die Meisten ähnliche Erfahrungen machen. 
Ich beschäftige mich seit drei Jahren mit dem Thema und was ich im Folgenden schreibe, sind zum Teil erworbene Kenntnisse und zum Teil eigene Erfahrungen. Eltern erhalten nach der Diagnose und dem Auswertungsgespräch beim Kinder- und Jugendpsychologen häufig und sinnvoller Weise den Rat, einen Antrag nach §35 a beim Jugendamt zu stellen, um eine Dyskalkulietherapie durch die Jugendhilfe finanziert zu bekommen und werden damit entlassen.
 
Dann sind sie zunächst mit der Klärung ihrer Informationsdefizite und mit den eigenen Verständnisfragen konfrontiert.
Vor allem aber stehen sie erstmal alleine da mit einem Problem, zu dem sie erst einmal die richtigen Fragen wissen müssen. Was ist eigentlich Dyskalklie? Was ist das für ein Antrag und was hat das Jugendamt damit zu tun?
Wie geht die Schule damit um und vor allem wie gehen wir jetzt damit als Eltern um? Gleichgesinnte zu finden, damit man sich austauschen kann, ist schwierig, weil man oftmals niemanden kennt.
 
Wenn Sie ihr Kind auf Dyskalkulie testen lassen wollen und vorhaben, bei einer positiven Diagnose eine Therapie für ihr Kind zu beginnen und sich insbesondere finanzielle Unterstützung des Jugendamtes erhoffen (Antrag nach §35 a SGB VIII auf Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche), dann ist es wichtig zu wissen, dass die Jugendämter Diagnostiken von Instituten NICHT als ausreichend anerkennen (obwohl die sehr genau sind), auch wenn sie einen Intelligenztest wohl mit durchführen dürfen. Das geht hier häufig unter, ist aber wichtig, weil vernünfige Hilfe für das Kind nicht selten an den fehlenden finanziellen Mitteln der Eltern scheitern muss. Gründe dafür, dass diese Diagnostik nicht ausreichend für das Jugendamt ist, sind folgende:    ....
 
Der Text wird im Mitgliederforum fortgesetzt (etwa 7 Seiten).